Palmsches Haus

Das hier abgebildete Fachwerkhaus wurde 1610 errichtet. Laut einer Inschrift an der dem Marktplatz zugewandten Fassade, war der Bauherr ein gewisser Johann Erhard Müller. Seit dem 19. Jh. befand sich das Anwesen im Besitz der Familie Palm. In diesem Zusammenhang findet sich der Name "Anton Palm" als Inschrift auf der Fassade. Auf die Familie Palm geht die Bezeichnung "Palmsches Haus" zurück. Das Haus läßt den Wohlstand seiner Besitzer deutlich hervortreten. Als Teil des reichhaltigen Fassadenschmuckes befinden sich unter dem mittleren Fenster des zweiten Stockwerks zwei sog. Neidköpfe (zu klein, um auf nebigem Bild als solche erkennbar zu sein). Sie bilden ab, wie Neider schauten, wenn sie das Haus betrachteten.



Thomas Juelch - Heidelberg und die Kurpfalz

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